Bürger für Nuthetal

Gemeindevertretung rüstet Nuthetal für 2026

Wahrscheinlich würden sich viele Menschen in der zweiten Dezemberwoche am liebsten um Weihnachtsplätzchen, Geschenke und Besuche rund um die Feiertage kümmern. Für die Gemeindevertretung in Nuthetal musste dies noch warten.

Am 9. Dezember 2025 um 19 Uhr berieten die Gemeindevertreterinnen und-vertreter insgesamt 20 Punkte. Darunter eine Reihe von Entscheidungen, die das Jahr 2026 und Folgejahre betreffen. Dabei ging es unter anderem um:

  • die gemeinsame Nutzung eines Gebäudes durch zwei Kitas,
  • die Ergebnisse der Arbeitsgruppe Schulen
  • das geplante Vorgehen bei der kommunalen Wärmeplanung.

Kurz vor dem Jahreswechsel sollte außerdem die Haushaltssatzung für 2026 beschlossen werden. Durch den rechtzeitigen Beschluss bleibt die Handlungsfähigkeit der Gemeinde gewahrt. Die Satzung mit dem zugehörigen Haushaltsplan ist etwas für geübte Leserinnen und Leser. Auch für langjährige Mitglieder der Gemeindevertretung bringt diese Lektüre nur wenig Freude, zumal sich auch in Nuthetal die finanziellen Rahmenbedingungen eintrüben.

Mit Dr. Stefan Schneider haben die Bürger für Nuthetal jedoch einen Experten für kommunale Finanzen in ihrer Runde. Nicht zuletzt mit seiner Hilfe konnte der Gemeindehaushalt an mehreren Stellen nachjustiert werden. Im Jahr 2026 und danach wird es unter anderem auch darum gehen, die Mittel des Sondervermögens für kommunale Infrastruktur sinnvoll zu nutzen, um Nuthetal zukunftssicher zu machen.

Ein weiterer wichtiger Beschluss, der in der gleichen Sitzung getroffen wurde, ist der Bebauungsplan 29 „Wohnbebauung Agro-Gelände“. Auf dieser Grundlage können im Ortsteil Saarmund bis zu 90 neue Wohnungen errichtet werden. So entsteht ein Angebot nicht zuletzt für junge Menschen, die in Nuthetal bleiben oder zuziehen wollen. Damit bleibt es für die Gemeinde weiterhin wichtig, sich um Kitas, Schulen und weitere Infrastruktur zu kümmern.

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Thema von Anders Norén